Was ist eigentlich Patreon?

Manche Leute bloggen als Hobby, andere verdienen damit (ein wenig bis viel) Geld. Um Geld zu verdienen gibt es verschiedene Möglichkeiten, einige davon beinhalten Werbung. Ich habe den Eindruck, das momentan Sachen wie Werbeanzeigen/Banner, Affiliate Links oder gesponserte Posts bei deutschen Bloggern am meisten verbreitet sind. Ich persönlich bin kein so großer Fan von Werbung, aber ich muss auch sagen, dass ich schon ein paar gesponserte Beiträge gelesen habe, die ich gut gemacht fand und gern gelesen habe.

Es gibt aber auch noch andere Finanzierungsmodelle, die ohne Werbung auskommen. Zum Beispiel Patreon, was ich euch heute vorstellen möchte.

Im englischsprachigem Raum gibt es tatsächlich einige Leute, die darüber monatlich Beträge im 4-stelligen Bereich verdienen. Bei uns in Deutschland scheint das Modell noch nicht so ganz angekommen zu sein. Dabei finde ich das Prinzip ziemlich gut.

So funktioniert Patreon

Leute, die regelmäßige online Inhalte erstellen, seien es Blogbeiträge, Videos, Comics, Podcasts oder was auch immer können sich dort als Creator anmelden (also nicht nur was für Blogger). Wenn man einen Creator unterstützen möchte, meldet man sich als Patron an und kann beliebig viele Creators mit einem regelmäßigen Betrag unterstützen (mindestens jedoch 1$). Ein kleiner Teil davon geht dann natürlich auch an Patreon selbst.

Die Creators können einstellen ob sie pro Monat oder pro erstellten Inhalten bezahlt werden möchten. Damit man als Patron nicht plötzlich ganz viel Geld bezahlen muss, wenn in einem Monat jemand ganz viele Inhalte erstellt hat, kann man auch einen maximalen monatlichen Betrag einstellen.

Vorteile

  • Die Creators haben ein regelmäßigeren Verdienst als z.B. bei Werbung
  • Die Creators brauchen sich nicht mit Werbepartnern abstimmen sondern können sich mehr auf das erstellen von Inhalten konzentrieren.

Nachteile

  • Während bei Werbung der Leser/Konsument nichts aktiv zahlt, ist von ihm bei Patreon mehr Einsatz gefragt. Man muss sich erst anmelden und selbst Geld einzahlen.

Weil ich die Idee gut finde, habe ich mir jetzt auch einen Account als Unterstützer angelegt und werde das demnächst mal ausprobieren. Denn ein paar Seiten, die ich hin und wieder besuche haben jetzt auch angefangen Patreon zu nutzen, aber bei den meisten kommt noch nicht viel dabei herum.

Hier ist eine kleine Liste an interessanten Projekten aus dem deutschsprachigem Raum, die auf Patreon vertreten sind:

Was haltet ihr von dem Modell? Nutzt ihr selbst Patreon als Unterstützer oder Creator? Was habt ihr für Erfahrungen damit gemacht?

2 Gedanken zu „Was ist eigentlich Patreon?

  • 10. Februar 2017 um 11:49
    Permalink

    Oh wie nett, dass du uns gelistet hast! :)

    Wir haben gerade erst mit Patreon angefangen bzw. probieren es aus. Wir haben noch nicht dafür geworben bzw es groß angekündigt, aber in Zukunft würden wir aufwändige Projekte gerne damit teilfinanzieren.
    Mal gucken, wie das laufen wird.

    Als Unterstützer werde ich mich aber auch demnächst anmelden, wenn ich etwas mehr Luft habe.

    Bin gespannt.

    Antworten
    • 19. Februar 2017 um 11:24
      Permalink

      Gerne, ich drück euch die Daumen! :)

      Antworten

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