Tschüss Instagram!

Vor einer Weile habe ich ganz heimlich, still und leise einfach meinen Instagram Account deaktiviert. Nach ein paar Wochen ohne, muss ich sagen, ich vermisse nichts. Daher habe ich den Account nun ganz gelöscht.

Wie kommt’s?

Ich habe dafür tatsächlich eine Menge Gründe:

  • Zum einen dachte ich mir, muss Facebook (denen Instagram gehört) nicht noch mehr Daten über mich haben. Meinen Facebook Account habe ich auch nur noch Zähne knirschend und würde den am liebsten auch löschen (kommt vielleicht noch).
  • Keinen Bock auf Werbung und Influencer, die einem irgendwas aufschwatzen wollen.
  • Einige Instagram Accounts sind so durchgestylt, da ist kein Bild dem Zufall überlassen, alle Bilder passen zusammen etc. Und dennoch scheinen einige Bildmotive so angesagt zu sein, dass sie sich ständig wiederholen (einige Beispiel sieht man bei InstaRepeat).
  • Auf der einen Seite sagt mein Perfektionismus, das meine Bilder dagegen nicht so cool sind. Auf der anderen Seite, habe ich aber auch keinen Bock mehr Arbeit in meine Bilder zu stecken. Denn, ich habe das vielleicht schon mal geschrieben, das Fotos machen macht mir am bloggen irgendwie am wenigsten Spaß.

Insgesamt ist es für mich also nicht mehr als Zeitvertreib/-verschwendung und hübsche Bildchen. Also weg damit!

Ebenso habe ich meine Facebook “Fan-Seite” für Grüne Würfel, nachdem sie schon eine Weile auf Eis lag, nun komplett gelöscht. Ich möchte bloggen, wie ich Bock drauf habe. Und nicht um jeden Preis Besucher anlocken und mich mit Tools rumschlagen, auf die ich keinen Bock habe, weil man das halt so macht.

5 Replies to “Tschüss Instagram!

  1. Wer nicht Berufsblogger ist, muss sich wirklich nicht mit sowas rumschlagen – ich nutze Instagram überhaupt nicht für den Blog (poste da ausschließlich aktuelle Nailart, weil ich da keine andere Plattform für habe) und folge einfach keinem durchgestylten Accounts, sondern nur wenigen Usern, deren Bilder mich tatsächlich erfreuen und inspirieren.

    In schwachen Momenten habe ich auch schonmal über “Insta-Account für den Blog” nachgedacht – aber was für ein Quatsch! Ich habe bewusst den Blog als Medium gewählt und WILL meine Posts nicht auf “Bildchen mit Zweizeiler-Text” reduzieren.

    1. Ja klar, man kann sich sicher die Accounts auch so zusammen stellen, dass da nicht so viel durchgestylter Kram dabei ist und es kann sich auch Spaß machen. Aber für mich war es einfach nichts mehr.

      Genau, ich will meine Posts auch nicht auf Bilder mit etwas Text reduzieren, eher anders herum :)

  2. Ich könnte Deinen Beitrag kopieren und 1:1 in meinem Blog speichern, denn ich habe Instagram vor ein paar Monaten aus exakt den gleichen Beweggründen gekündigt. Als nächstes kommt Facebook dran, und dann bleibt wieder viiieeel mehr Zeit zum Lesen und Kommentieren in wunderbaren Blogs! :-)

  3. Ha! Richtig gemacht!
    Insta habe ich mir irgendwann vor ein paar Jahren, aber gaaanz gaaanz spät in Internetzeit, geholt weil es eben jeder hatte und ich dachte das muss so. Konnte mich damit aber nie anfreunden. Das ist so Plastik für mich, ich weiß auch nicht. Ich schaue da einmal im Jahr rein weil mich irgend etwas daran erinnert, dass ich diesen Account ja habe und dann ist auch wieder gut. So wie dein Beitrag gerade, wenn ich hier fertig kommentiert habe, schaue ich mal wieder rein. ^^
    Meine FB-Seite für den Babyblog habe ich auch eingestampft. Dafür, was man an Arbeit da rein stecken müsste, um mehr als eine Handvoll Leute zu erreichen, vor allem jetzt, wo sie für jeden Pups Geld wollen, müsste ich bezahlt werden, dass ich mir das antue. Aber als Hobby? Nee, niemals!

    Übrigens, dein Cookie-Popup-Dingens ist total super, muss ich mal sagen.
    Tirili!

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