„Halt das mal!“ – Magnet-Armband

Vor einer Weile brauchte ich noch ein Geburtstagsgeschenk für meinen Vater. Da Männer ja meist mehr so was praktisches gebrauchen können (nicht das Frauen das nicht tun… aber ihr wisst was ich meine, oder?) war es erst mal gar nicht so einfach etwas zu finden. Aber auch dies Mal hat mich Pinterest als Quell schier unendlicher Inspiration nicht enttäuscht. Mein Vater ist ein Bastler (Elektrokram, Handwerkszeug und so) und dazu fand ich die Idee eines Magnetarmbands, an dem man dann mal Schrauben, Nägel und so weiter zwischen parken kann. Sowas gibt es auch fertig zu kaufen, aber mehr so mäßig hübsch.

Also selbermachen! Auf diesem englischen Blog gibt es auch eine Anleitung für ein Magnetarmband, allerdings fand ich das Verfahren Metallplatten zu biegen und darauf Magneten zu kleben etwas umständlich. Also habe ich mich nach möglichst flachen, aber starken Magneten umgesehen.

Bei Amazon haben ich dann Magnete mit den Maßen 30 x 10 x 1 mm gefunden und bestellt. Das Armband an sich ist aus schwarzem Oxford-Stoff (ein Rest von meiner Tron-Tasche). Damit es auch etwas ab kann und nicht so empfindlich für Dreck ist.

Magnet-Armband mit Schrauben

Das Armband besteht also aus zwei Lagen Stoff zwischen die ich die Magnete genäht habe. Irgendwann fiel mir auf, dass die Dinger sich natürlich auch gegenseitig anziehen… Und da ich nicht einfach nur einen Stapel Magnete darin haben wollte, sind also zwischen den Magneten noch Trennungsnähte.

Da man so etwas natürlich auch für Stecknadeln prima benutzen kann, habe ich mir auch gleich eins gemacht :)

Magnetarmband mit Steck- und Sicherheitsnadeln

Jedes Armband hat 3 Magnete eingenäht und wird an den Enden mit Klettverschluss geschlossen. Hier noch mal der Aufbau der Armbands. Zur besseren Sichtbarkeit habe ich die einzelnen Elemente farblich hervorgehoben. Bei den Klettverschlüssen muss einer auf die Ober- und der Andere auf die Unterseite.

Magnet-Armband Aufbau

Die Menge an Gegenständen, die ihr auf den Fotos an den Armbändern seht, halten ganz gut daran. Man sollte allerdings hektische Bewegungen (Arm schütteln oder so) vermeiden, weil dann doch mal etwas abfallen kann.

Verlinkt beim Creadienstag.

3 Gedanken zu „„Halt das mal!“ – Magnet-Armband

  • 27. September 2016 um 11:31
    Permalink

    Aha, NEODYM Magnete – die hab ich mir auch empfehlen lassen für ein halbaktuelles Projekt und den Namen dann glatt wieder vergessen. Diesmal merk ichs mir ;)
    Tolle Idee und sieht schön unkompliziert aus, das merk ich mir auch mal als Männergeschenk.
    Liebe Grüße,
    Ronja

    Antworten
    • 28. September 2016 um 22:52
      Permalink

      Genau, so heißen die Dinger und so ein Armband ist auch nicht so kompliziert zu machen. Was ist denn dein halbaktuelles Projekt mit Magneten? (Jetzt bin ich neugierig ;) )

      Antworten

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