Grüne Würfel

16. Januar 2016

Gelesen: Die Magier von Montparnasse

Wie in meinen Plänen für dieses Jahr erwähnt, möchte ich dir hier nun auch ab und an Bücher vorstellen, die ich gelesen habe. Auf geht’s!

Auf dieses Buch bin ich gestoßen, weil ich das Cover sehr chic fand und der Klappentext etwas von Magiern erzählte. Das klang schon mal gut.

Ein Foto des Buchs Die Magier von Montparnasse

“Die Magier von Montparnasse” von Oliver Plaschka spielt in Paris in den 1920ern. Es geht um einen richtigen Magier, der sich als Bühnenmagier tarnt und mit seiner Assistentin Blanche umher reist. Doch nach einer Vorstellung isst sie einen Apfel und fällt wie in einem Märchen in einen tiefen Schlaf. Fortan beginnt sich der Tag zu wiederholen wie in “Und täglich grüßt das Murmeltier”. Man lernt dann die verschiedenen Charaktere in dem Hotel, in dem die beiden untergekommen sind, kennen und auch einige andere Magier aus einer geheimen Magier-Vereinigung erscheinen, um dem Ganzen auf den Grund zu gehen.
Während sich die magisch begabten Personen an die unterschiedlichen Abläufe des gleichen Tags erinnern können, vergessen die Normalsterblichen über Nacht den vorherigen gleichen Tag…

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive der einzelnen Hauptcharaktere beschrieben. Hier finde ich, hätten sich die Sichtweisen der Charaktere deutlicher von einander unterscheiden können. Teilweise habe ich zwischendurch wieder vergessen, wer jetzt eigentlich gerade erzählt.

Der gleiche Tag wiederholt sich also wieder und wieder und verläuft doch immer wieder anderes. Dennoch hatte ich eine ganze Weile das Gefühl, dass die Charaktere bei der Lösung des Problems nicht voran kamen. Zwischendurch wurden immer mal wieder ein paar geheimnisvolle Brocken hingeworfen. Aber so ganz verstanden habe ich sie nicht, daher hatte ich zwischendurch den Eindruck etwas entweder überlesen oder nicht verstanden zu haben…

Teilweise gab es Geschichten in der Vergangenheit der Charaktere, bei denen habe ich mich gefragt: “Warum geht es nicht darum in diesem Buch? Das klingt viel spannender!” Die unterschiedlichen Wiederholungen des Tages sind zwar irgendwie interessant, aber ich fand sie nicht besonders spannend.

Meine Bewertung:

Insgesamt würde ich dem Buch so 2-3 (von 5 möglichen) Sternen geben, was auf Goodreads Skala so zwischen “Es war okay” und “Ich mochte es” liegt. Ich fand es war ansprechend zu lesen, aber ich hätte vom Klappentext her mehr erwartet.

Wer dennoch Bock auf das Thema Magie in den 1920ern hat, dem kann ich die Mini-Serie Houdini empfehlen, die ich neulich auf Netflix gesehen habe. Ist zwar kein Buch, aber sehr spannend.

Schreib mir einen Kommentar!



lottapeppermint

vor 4 Jahren

Das Cover ist wirklich richtig richtig cool. Das hätte mich auch direkt angesprochen :)

Julia

vor 4 Jahren

Ja, das Cover ist auch ganz doll von Mucha inspiriert. Leider war die Geschichte nicht auch so super cool ;)

Hallo

ich bin Julia und schreibe hier über meine DIY-Projekte, Rollenspiel (LARP und Pen&Paper), Internetkram und was mir sonst noch so einfällt.

Viel Spaß beim Lesen!

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  • New status by gruenewuerfel 10. Juli 2019
    Kurz vor nem LARP und ich bin am Nähen... aber vielleicht werde ich dies mal rechtzeitig und nicht auf den letzten Drücker fertig... mal gucken
  • New status by gruenewuerfel 25. Juni 2019
    So ich hab eben noch schnell Fotos geknipst, damit ich euch heute zum #Creadienstag endlich mein letztes Strickprojekt zeigen kann: https://gruenewuerfel.de/stricktuch-modern-love/
  • New status by gruenewuerfel 20. Juni 2019
    Letztens wollte meine Pen&Paper Runde unbedingt statt Plot "Hufeisenwerfen" spielen... Musste ich mir halt ausdenken, wie das funktioniert. Und weil es so viel Spaß gemacht hat, hab ich es gleich mal aufgeschrieben: https://gruenewuerfel.de/hufeisenwerfen-penpaper/

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