1W100 – Random Blog Encounters

Heute mache ich mit bei Sorbens 1W100 – Random Blog Encounters.

Einige von euch, spielen ja auch Pen&Paper, aber für alle denen es nichts sagt: Es ist eine Art Erzähl-Rollenspiel bei dem eine Person eine Geschichte vorgibt und die Spieler darin mit vorgefertigten Charakteren darin interagieren können. Ob das so klappt wie geplant, wird an Hand von Charakterwerten und mit Würfeln entschieden. Diese Würfel können unterschiedlich viele Seiten haben. Der Rollenspiel-Nerd kürzt wie folgt ab: ein sechsseitiger Würfel ist ein W6, ein 20-seitiger Würfel ein W20 etc. Ein W100 wird oft mit zwei 10-Seitigen Würfeln simuliert, wobei einer die 1er-Stelle und der andere die 10er Stelle darstellt.

Sorben hat sich 100 Fragen ausgedacht, aus denen ich mir nun sieben Stück zum Beantworten ausgewürfelt habe.

Logo 1W100 Random Blog Encounters

 

99 – Dein Internetzugang funktioniert nicht und/oder dein Rechner ist abgeschmiert. Schlimm oder aber das Leben geht weiter? Was machst du? Lesen, spazieren gehen, weinen?

Tatsächlich würde mich nicht vorhandenes Internet ein wenig unruhig machen, fürchte ich. Ganz ohne wäre schon nicht so schön, nicht mal Netflix könnte ich gucken. Alternative Beschäftigungen wären lesen oder Dinge basteln.

Ein kaputter Rechner ist für mich kein akzeptabler Zustand und wird schnellst möglich behoben.

 

65 – Gesinnungscheck: Du findest einen Gegenstand, der verdammt wertvoll ist, behältst du ihn und kaufst dir davon ein Rüstungsteil/Zauber etc. welchen du schon lange haben wolltest oder teilst du den Verkaufserlös mit der Gruppe? Wie sehe es aus, wenn es zu deiner Rolle passen würde?

Das hängt von zwei Sachen ab:

  1. Wie ist mein Charakter drauf? Kümmert er /sie sich eher um ihr eigenes Wohl oder um das der Gruppe?
  2. Wie ist die Beziehung in der Gruppe? Kocht jeder sein eigenes Süppchen (dann teile ich auch nicht, pah!) oder sind wir ein Team, dass an einem Strang zieht?

Ein Charakter Robin, Typ Swashbuckler (also ein Seefahrer), sollte mal eine Nachbarschaft auskundschaften. Dazu hat Robin sich als Spendensammler der Seefahrtsmission ausgegeben und Leuten an der Haustür Shanties vorgetragen. Da die restliche Gruppe anderweitig beschäftigt war, ist die Situation ein klein wenig eskaliert: Zur Tarnung hat Robin noch eine ältere Dame besucht, die dann so angetan war, dass sie ihm einen sehr wertvollen (magischen!) Kompass gespendet hat (dazu kommt, dass ein Dieb eben diese Dame vorher schon mal etwas erleichtert hatte… davon wusste Robin aber nichts). Ich hatte dann ein derart schlechtes Gewissen, dass Robin den Kompass dann wirklich bei der Seefahrtsmission als Spende versucht hat abzugeben. Während sich ein paar Mitspieler an der Kopf fassten, warum ich so einen magischen Gegenstand denn nicht behalte…

 

47 – Vergisst du manchmal die Zeit während des Spielens? Wie wichtig ist Zeitmanagement als Spielleiter?

Wenn es gerade sehr spannend ist, kann es schon mal passieren, dass ich auf die Uhr gucke und mir denke “Huch, schon so spät!”. Aktuell spielt unsere Runde meist Donnerstags Abends und tendenziell bin ich die erste die dann irgendwann abknickt und anfängt wegzudösen… Aber gerade weil wir Wochentags spielen und die meisten Freitags wieder relativ früh aufstehen müssen, ist es wichtig auf die Zeit zu achten. Dann sollte man lieber ein Ende mit Cliffhanger wählen als die Spieler um 23:15 noch in einen epischen Kampf zu verwickeln.

 

37 – Wie gehst du mit deinen Büchern um? Arbeitsmaterial oder Kunstwerk?

Ich habe Skrupel Bücher zu verunstalten. Selbst blöde Schulbücher, die ich nicht mochte, hatten maximal Bleistift-Notizen und Textmarker-Markierungen. Und besonders Rollenspielbücher sind meist so schön aufgemacht, dass ich sie nicht verunstalten mag. Daher definitiv Kunstwerk.

 

95 – Das Internet hat viel verändert. Spielen wie 1989, wäre das eine schöne Sache oder was möchtest du nicht mehr missen? Foren, Blogs, Hangouts etc.

Ähm, also 1989 war ich 2 Jahre alt und habe keine Erinnerungen, an was ich da getan habe 😄

Okay, aber gehen wir mal auf den technischen Fortschritt ein: Ich habe zwar schon mal online über Skype oder Hangouts ein paar Sessions gespielt, aber ich bevorzuge – wenn  möglich – mit den anderen Spielern in einem Raum zu sitzen. Ich finde, das funktioniert einfach besser. Was ich allerdings ziemlich praktisch finde, sind Programme um Charaktere zu verwalten. Dann artet der Stufenaufstieg nicht immer in eine Radier-Orgie aus.

 

66 – Hardcore oder Softcore: Wie fließen die EP in deinem Spiel oder spielst du stufenlose Systeme?

Aktuell handhaben wir es in Pathfinder und Starfinder so, dass wir nicht ständig EP bekommen, sondern wenn es der Erzähler für sinnvoll hält einen Stufenaufstieg bekommen und dann alle gemeinsam aufsteigen.

 

10 – Was für ein Spielertyp bist du?

Ich bevorzuge den tatsächlichen Rollenspiel-Teil des Rollenspiels. Meiner Meinung nach kann man Regeln auch mal etwas loser interpretieren, wenn dadurch coole Aktionen möglich werden (was nicht heißt, dass ich schummele!). Ich habe meist nicht die Lust mich durch seitenweise Regeln zu lesen um den bestmöglichen Charakter zu erstellen. Statt dessen lasse ich mich meist von den Leuten beraten, die das tun.

 

Das Auswürfeln und Beantworten der Fragen hat Spaß gemacht, das könnte ich demnächst noch mal machen :)

3 Replies to “1W100 – Random Blog Encounters

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.